Tag der offenen Klöster am 10. Mai 2014

Wer schon immer mal hinter Klostermauern und sogar in den Klausurbereich schauen wollte, der war am 10. Mai in unserem Mutterhaus genau richtig. Mehr als 140 Interessierte folgten den bunten Fußspuren durch das ganze Haus. Auf diesem Weg sah man den Vortragssaal, Gästezimmer, den Meditationsraum, das Noviziat, das Refektor (Schwesternspeisesaal) und die Kapelle. „Das sieht ja aus, wie bei uns zu Hause“ – so das Fazit einer Familie beim Blick in ein Schwesternzimmer – gemütlich halt mit bunten Decken und Kissen.
Im Noviziat und Refektor standen Schwestern Rede und Antwort – da wurden die unterschiedlichsten Fragen gestellt: Wie viele Schwestern wohnen hier? Wie finanziert sich die Gemeinschaft? Warum wohnen Franziskanerbrüder im Frauenkloster? Wie hält ein Schleier? Was ist der Unterschied zwischen Schwester und Nonne?

Diese und noch viel mehr Fragen wurden auch beim gemütlichen Kaffeetrinken im großen Zelt im Klostergarten beantwortet – zum Beispiel bei Erdbeerkuchen und Sahne. Bei der Klosterrallye musste man schon aufmerksam die Informationstafeln lesen oder die Hilfe der fleißigen Helfer in Anspruch nehmen, dann gab es auch was zu gewinnen. In der Kreativwerkstatt bemalten Jung und Alt hübsche Stoffbeutel und im Zelt im Garten verkauften Schwestern Klosterprodukte und Waren aus Peru. 

In der Kapelle des Mutterhauses war vor dem Altar eine Gebetsmauer errichtet, in der viele Gäste ihre Bitten auf Zetteln hinterließen oder eine Kerze anzündeten. So richtig lebendig wurde es dort dann zur franziskanischen Vesper - beim Singen aus vollem Herzen und rhythmisches Klatschen, Sonnengesang und dem „Adoramus te“.

Tag der offenen Klöster – ein schöner Tag mit vielen Begegnungen. Interessierte müssen allerdings nicht warten bis zum nächsten Jahr. Zu den Gebetszeiten sind Gäste immer herzlich willkommen – mehr dazu unter „Gebetszeiten“ hier im Internet.

Uta Fieliz, Weggemeinschaft

Herzlich Willkommen!

Wann? Was? Wo?

Entlang bunter Fußspuren konnte man das Mutterhaus entdecken

Viele interessante Einblicke ...

... in Orte, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt.

Begegnungen im Refektor (Speisesaal der Schwestern)

Kapelle - Ort der Stille und des Gebetes

Stärkung für Seele ...

... und Leib gab es auf unterschiedliche Weise ...

...an unterschiedlichen Orten.

Brüder ...

... und (neue) Schwestern ;-)

Hier war Kreativität gefragt.

Abschluss war eine gemeinsame Vesper in der Kapelle.

 

2014-05-10 mh
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