Spenden für die Opfer der Naturkatastrophe in Peru:

Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen

LIGA-Bank Bamberg
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Stichwort: Überschwemmung in Peru

 

Alle Spenden kommen zu 100% bei den Bedürftigen an.

Vergelt's Gott!

 

 

 

 

Überschwemmung in Peru

Täglich sehen wir Bilder aus verschiedenen Teilen Perus -
Unsere Schwestern dort engagieren sich und helfen den betroffenen Menschen. Regionaloberin Sr. Fanny Terán Tejeda berichtet:

Seit 14. Januar diesen Jahres sind zunehmende starke Regenfälle in der Küstenregion unseres Landes niedergegangen. Die dadurch verursachten Schlammlawinen und Überschwemmungen zerstören Wohnungen, Verkehrsverbindungen, Fußgängerbrücken und Bildungseinrichtungen, verursachen Schaden an Leben und Gesundheit von Menschen (und Tieren) in verschiedenen Departaments von Peru. Die am meisten betroffenste Zone ist der Norden des Landes.
Nach der letzten offiziellen Information, die das nationale Katastrophenzentrum (COEN) veröffentlicht hat, haben die Überschwemmungen und Schlammlawinen bis jetzt 90 Tote, 111.098 Geschädigte und 666.534 Betroffene, 149.541 betroffene Häuser im ganzen Land zurückgelassen.
Noch bleibt man in den nördlichen Regionen von Lambayeque, Tumbes, Piura und im Norden der Region Lima in Alarmbereitschaft vor dem möglichen Überlauf der Flüsse, während die Flüsse, die durch die peruanische Hauptstadt fliessen sich an das normale Flussbett halten.
Angesichts dieser Situation haben verschiedenen Institutionen Solidaritätskampagnen initiiert in der Absicht die Betroffenen mit den dringendsten Notwendigkeiten zu entlasten.
Die peruanische Kirche spielt eine wichtige Rolle in dieser ganzen Hilfsaktion. Unsere Unterstützung als Hermanas Franciscanas de Bamberga (*Name unserer Kongregation in Peru – Anm. d. Übers.) ist in folgender Weise:

  • Die Schwestern des Konventes „Santa Maria Goretti“ denken, dass im Moment viel Hilfe in den verschiedenen Gebieten ankommt, aber wenn einmal die Schlammlawinen enden, wird niemand helfen und das ist der Moment, wo wir helfen werden mit Medizin, mit Schulsachen, ihre Häuser aufbauen usw.
  • Die Schwestern des Konventes „Sta. Elizabeth“ unterstützten gemeinsam mit der Schule (Sta. Elizabeth) die Kapuzinerbrüder in Huánuco welche eine Sammlung von Lebensmitteln und Wasser organisiert haben, um sie nach Lima in die am meisten betroffenen Gebiete zu bringen.
  • Die Schwestern des Konventes „Alvernia“ haben gemeinsam mit unserem Personal, welches im Exerzitienhaus arbeitet, Hilfe in das betroffene Gebiet von Cieneguilla gebracht.
  • Die Schwestern des Konventes „San Francisco“ haben zusammen mit den Menschen der Filialkirche „Corazón de María“ Lebensmittel und Wasser gesammelt um diese in die Pfarrei „Nuestra Señora de la Esperanza” der Franziskanerbrüder (TOR) zu bringen, welche die ganzen Hilfsgüter nach Huachipa bringen, ein von den Schlammlawinen betroffenem Gebiet.


Vielen Dank für Ihre Gebete!

Sr. Fanny (Regionaloberin)



 
Bericht und Bilder: Sr. Fanny Terán Tejeda
eingestellt 2017-03-28 srk

 

Eine aktuelle Ergänzung von unserer Mitschwester Consilia Franz aus Peru:

Nun stand heute in der Zeitung, dass gestern ab  4 Uhr früh der Fluss Piura durch die starke Zunahme des Regens die Stadt überschwemmt hat (wie befürchtet), wovon rund 27000 Personen betroffen sind. Auf der Titelseite sieht man die Leute vor der Kathedrale am Stadtplatz bis zur Hüfte im Wasser waten. An manchen Stellen warten die Leute auf ihren Dachterrassen, bis sie befreit werden, wobei vor allem die Polizei und die Feuerwehr selbstlos hilft, oft unter Einsatz des eigenen Lebens, wie auch hier in der Region um Lima geschehen ist. Jetzt hat die Regierung auch Militär nach Piura geschickt zur Unterstützung.Hoffentlich nimmt das Unheil bald ein Ende.
Liebe Grüsse
Sr. Consilia

eingestellt 2017-03-29 srk
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