Sr. Christine Köberlein mit Bonifatius-Medaille ausgezeichnet
Sr. Christine Köberlein, die Generaloberin der St. Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen, wurde von Erzbischof Dr. Ludwig Schick mit der Bonifatius-Medaille ausgezeichnet. Er überraschte Sr. Christine damit am Tag ihres 40-jährigen Professjubiläums, das als kleine, sehr schöne, interne Feier begangen wurde. Schick, der in der Deutschen Bischofskonferenz der Kommission Weltkirche vorsteht, sagte, dass diese Medaille nicht oft vergeben werde. Sie zeichne jene Menschen aus, die sich für die Belange der Weltkirche wirksam einsetzen. In ihrer fast 12-jährigen Amtszeit hat Sr. Christine zusammen mit ihren Mitschwestern in Peru eine missionarische Pastoral nach den aktuellen Bedürfnissen gefördert. In Indien wurde ein neues Wirkungsfeld eröffnet und ebenso in Kroatien. Sr. Christine freute sich sehr über diese hohe Anerkennung und vermittelte, dass sie dies gern als Vertreterin für alle Schwestern annehme. Gewiss gehe sie als Leitung voraus, doch ohne das Mitwirken der Schwestern wäre dies alles nicht möglich. Es müssen auch Herausforderungen bestanden werden, die zuweilen an die Grenzen der Machbarkeit führen. Doch dank einer breiten Unterstützung – auch durch viele Förderer – und im tiefen Vertrauen, zu den Menschen gesandt zu sein, geht die Entwicklung weiter und belebt die eigene Gemeinschaft, nicht zuletzt auch durch die Erfahrungen von Internationalität. Sr. Christine gibt gern Auskunft über die missionarischen Projekte.

