Wir waren dabei
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Beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München haben Sr. Elisabeth, Sr. Dorothea, Sr. Katharina, Sr. Sonja, Sr. Hannah und ich als Dauergäste teilgenommen. Außerdem war Sr. Sigrid und Sr. Martina kurz da, Sr. Mechthild soweit es ihr Dienst erlaubte und möglicherweise noch weitere Mitschwestern. Wir konnten im Konvent in Ramersdorf wohnen und sind dafür sehr dankbar. Schon in der Vorbereitungszeit hatten wir uns bereit erklärt, entweder beim Projekt clara.francesco oder beim Stand der DOK Dienste zu übernehmen. Ob im „Cafe Sophie & Flori“, im Willkommensbereich, in der „Oase der Versuchung“ oder am interkonfessionellen Ordensstand – überall hatten wir interessante Begegnungen. Aus den mehr als 3000 Veranstaltungen auszuwählen, war nicht gerade einfach. Dennoch hat eine jede von uns in der dienstfreien Zeit noch Gelegenheit, sich in den großen Messehallen über die Vielfalt des christlichen Engagements ein Bild zu machen oder an einen der zahlreichen Veranstaltungsorte zu fahren. Diskussionsrunden mit prominenten Vertretern aus Kirche und/oder Politik und zeitgemäße thematische Unterhaltungsveranstaltungen waren schon gerne mal überfüllt; die Podiumsdiskussion mit dem Thema „Pastorale Räume“, in der auch unser Erzbischof Schick beteiligt war, besuchten wir gemeinsam.
Insgesamt habe ich sehr viel Wohlwollen und wechselseitigen Respekt, ja gegenseitiges Interesse erlebt. Es wurde fair diskutiert und die Gespräche waren zuweilen die Öffnung des Blickes für „das Andere“. „Damit ihr Hoffnung habt“ – diesem Thema wurde der 2. ÖKT gerecht. Im Schlussgottesdienst wurde zu Achtsamkeit ermutigt und auch zum mutigen Aufbruch. Alois Glück sagte wörtlich: „Wir leiden an unserer Kirche, aber sie ist weiter unsere Kirche!“. Aus den Impulsen können konkrete Schritte eingeleitet werden. Vertrauen wir dem afrikanischen Sprichwort: „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“.
Sr. Regina Pröls
