Mein Weg zu den Franziskusschwestern

Meinen ersten Kontakt mit den Franziskusschwestern hatte ich während der Kar- und Ostertage 2009. Im Internet habe ich auf ihrer Homepage das Angebot entdeckt die Kar- und Ostertage im Mutterhaus zu verbringen. Von der ersten Minute an hatte ich mich wohlgefühlt und durfte mit den anderen Gästen eine sehr schöne Zeit verbringen. Damals habe noch nicht daran gedacht hier einzutreten. Es war für mich eher ein wunderbarer Ort um gemeinsam mit anderen Glaubenden und Suchenden Ostern zu feiern, abseits von meinem Alltag zur Ruhe zu kommen und einen schönen Urlaub zu verbringen.
Aufgrund dieser Erfahrung habe ich in den nächsten zwei Jahren öfters einige Urlaubstage bei den Schwestern verbracht. In dieser Zeit durfte ich sowohl einzelne Schwestern als auch das gemeinsame Stundengebet kennenlernen.
Parallel dazu war ich ab dem Jahr 2007 oft bei Jugendtreffen der Communauté de Taizé (Frankreich).
Seit Sommer/Herbst 2010 habe ich immer deutlicher gespürt, dass das Leben in einer Ordensgemeinschaft auch mein Weg sein könnte. Daraufhin hat sich mein Kontakt zu den Schwestern intensiviert. Von da an bin ich regelmäßig, meist jedoch nur am Wochenende, nach Vierzehnheiligen gefahren; ich habe dort meine Freizeit verbracht und durfte in dieser Zeit das Leben und den Alltag der Schwestern genauer kennenlernen. Der Wunsch in die Kongregation der St. Franziskusschwestern einzutreten ist immer weiter gewachsen. So bin ich zu Beginn diesen Jahres als Postulantin ins Mutterhaus eingezogen.
Ich freue mich nun auf mein Noviziat und bin gespannt, was ich in den kommenden zwei Jahren der Ordensausbildung lernen und erfahren darf. Ich freue mich darauf tiefer in die Gemeinschaft der St. Franziskusschwestern hineinzuwachsen.
Sr. Veronika Kress

Liebe Schwester Veronika, als deine Mitschwestern freuen wir uns mit dir gemeinsam unterwegs sein zu dürfen und wünschen dir von ganzem Herzen pace e bene!

 

Generaloberin Sr. Regina begrüßt alle Gäste - Mitschwestern, Familie, Arbeitskollegen und Freunde von Karolin.

Karolin bittet um die Aufnahme in die Gemeinschaft.

"Liebe Schwestern, ich bitte um euer begleitendes Gebet und um eure Unterstützung. Helft mir, unserem Herrn Jesus Christus nachzufolgen und in Armut, als Hörende und in eheloser christlicher Liebe zu leben."

"Als äußeres Zeichen deiner Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der St. Franziskusschwestern erhältst du dieses Kleid."

Der erste spannende Moment: Wie sieht Karolin mit Kleid und Schleier aus?

"Christus will in dir ein Licht sein, das sich verzehrt für alle suchenden Menschen."

Und der zweite spannende Moment: Welchen Ordensnamen hat sie sich ausgesucht?

Karolin, du wirst von jetzt an "Schwester Maria Veronika" heißen.

Mit dem Friedensgruß begrüßen Schwestern und Mitglieder der Weggemeinschaft Sr. Veronika als neue Mitschwester.

...

...

...

...

...

...

Mit viel Schwung und Rhythmus im Blut wurde die "Spontanband" - bestehend aus Gästen und Schwestern - von Sr. Franziska geleitet.

Die Band ist zwar nicht fotografisch festgehalten - aber dieses Bild sagt etwas über Musik und Gesang: himmlisch gut!!!

v.l.n.r.: Sr. Katharina (Noviziatsleiterin), Sr. Regina (Generaloberin), Sr. Veronika, P. Ansgar Wiedenhaus (Rektor von St. Klara, Nürnberg), P. Johannes Thum (Spiritual)

Familie und Verwandtschaft von Sr. Veronika

Was bei keiner unserer Feiern fehlen darf, ist eine humorvolle Einlage!

Sr. Veronika (Ingeneurin für Straßenbau) übt die StVO und lernt nun die "neuen Sicherheitsvorschriften" fürs Auto-Fahren, Hinsetzen und Knien mit Schleier, Strick und Kleid.

Ein wunderschöner Tag klingt aus mit gemütlichem Beisammensein ...

... und Geschenke-auspacken.

 
Bilder: Michaela Meusel
2014-04-21 mh
Login