"Komm in den Kreis und tanze"

Unser Tanztag Ende Mai stand unter dem Thema:
"Komm in den Kreis und tanze … lausche deiner Lebensspur und begegne
im Tanz dir selbst und Gott."

Wir tanzten ausschließlich Kreis-Gebärdentänze. Hier nur einige Beispiele dazu:
Schon bei unserem Begrüßungstanz "Du und ich gehen aufeinander zu, offene Hände, offene Herzen grüßen" war zu spüren: unsere Gedanken wurden frei und wir waren schnell  im Hier und Jetzt.

"Beim Tanzen rutscht die Seele durch den Körper und schaut überall nach dem Rechten - rutsche doch Seele,  rutsche … " so drückt es Siegfried Macht wunderbar aus.

Ganz klar: "Tanzen ist eine Sprache des Herzens. Gott, der das Herz sieht, braucht keine Sprache um uns zu verstehen. So  lässt sich das Leben tanzen um zur eigenen Mitte zu finden, zu Gott, der in dieser Mitte wohnt." (nach Hannelie Jestädt)
 
Der Wegetanz durch die Spirale  - das Hineingehen und wieder Hinausgehen führte  ins Innere, zu mir selbst und zu Gott. Wer bin ich, wer gibt meinem Leben Sinn und Halt?

Im Psalm 1,3  "er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist" waren wir mit dem Tanz  - "Fest verwurzelt in der Erde und offen für die Schätze des Himmels." - erdverbunden und dem Himmel nah, konnten mit festen Wurzeln aufrecht gehen und spüren, Wurzeln halten mich - mich zwischen Himmel und Erde.

Der Tanz zu einem afrikanischen Lied "Tambe tambe – tanzen für Gott":
"Sing and dance for our Lord, halleluja!" ließ unsere Herzen jubelnd und schwerelos erheben.  
Der Danktanz  "Thank you, Lord" Danksagen für alles, was ist und geschieht auf meinem Lebensweg -  Gott, danke für mein Leben – Gebärden des Dankens und Lobpreisens bestimmen diesen Tanz.

Der Segenstanz  am Schluss  - "Es halte der Herr seine Hand über deinen Wegen" - ging allen sehr nahe, zu spüren, Gott legt seinen Segen wie eine bergende Hülle um mich.

Beim `Review passieren` lassen, äußerten einige Teilnehmende:  

  • es war ein gesegneter und geschenkter Tag für mich ….
  • eine Entdeckungsreise ins eigene Innere; hätte ich nicht gedacht  …
  • Ich las vor kurzem in einem Buch, man muss Religion nicht nur glauben, sondern auch tanzen
  • das Miteinandertanzen, zu spüren ich werde im Kreis gehalten, hat mir gut getan
  • der Tag war für mich bereichernd, ein wahres Geschenk Gottes
  • Gastfreundschaft – mit allem was dazugehört – war an diesem Tag und an diesem besonderen Ort: wunderbar!
Sr. Stefana Desch

 

2017-06-17 eingestellt srk
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