37-jährige Frau aus Jemen wurde kostenlos im Waldkrankenhaus St. Marien operiert

Orthopädisch-Rheumatologische Abteilung im Waldkrankenhaus St. Marien verhilft der jungen Frau mit einer Knieprothese wieder zu mehr Lebensqualität

Im Jahr 2004 wird bei der jungen Frau eine rheumatoide Arthritis festgestellt. Diese Autoimmunerkrankung ist durch akute und chronische Entzündungsreaktionen in zahlreichen Organen und Geweben des Körpers charakterisiert. Für die Frau beginnt ein Leidensweg, denn die Krankheit kann in ihrer Heimat Jemen mit Medikamenten nur unzureichend behandelt werden. Bereits vor zehn Jahren stellt sie einen Ausreiseantrag, da sie sich Hilfe im Ausland erhofft.

2014 sind inzwischen Schulter, Hüfte und vor allem die Kniegelenke betroffen, sie sitzt im Rollstuhl. Ende 2014 darf sie endlich in Begleitung ihres Bruders ausreisen und kommt über Paris nach Erlangen. Dort wird sie im Dezember in der Medizinischen Klinik 3 des Universitätsklinikums Erlangen umfassend untersucht und medikamentös behandelt. Eine Operation des linken Knies ist die dringendste Therapieempfehlung.

Anfang des Jahres kommt sie in das Waldkrankenhaus St. Marien, in die Orthopädisch-Rheumatologische Abteilung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg unter der Leitung von Chefarzt Univ. Prof. Dr. Bernd Swoboda (Lehrstuhl für Orthopädie). Herr Prof. Dr. Swoboda kümmert sich mit Unterstützung seiner Oberärzte Prof. Dr. Hans-Dieter Carl und Dr. Andreas Jendrissek, dass die junge Frau ein neues Kniegelenk erhalten kann.
Das Unternehmen implantcast aus Buxtehude bei Hamburg stellt ein ACS® Kniesystem kostenlos zur Verfügung. Die Operation und anschließende Behandlung wird ebenfalls komplett vom Waldkrankenhaus St. Marien übernommen, so dass die Patientin Mitte Februar das Krankenhaus mit Gehstützen verlassen und wieder in ihr Heimatland zurückkehren kann.


Bild: Oberarzt Dr. med Andreas Jendrissek mit der Patientin aus Jemen

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