25jähriges Professjubiläum
Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes mit Erzbischof Dr. Ludwig Schick feierten die Franziskusschwestern M. Elisabeth Hofmann und M. Christina Schirner am Sonntag, 16. November September 2008, in der Kapelle des Diözesanhauses in Vierzehnheiligen ihr 25-jähriges Professjubiläum.
Schwester M. Christine Köberlein, die Generaloberin der Franziskusschwestern, begrüßte die zahlreichen Priester, die Jubilarinnen und deren Angehörige und Freunde. In der neu ausgesprochenen Hingabe an den dreifaltigen Gott bekundeten die Franziskanerinnen ihren Willen zu einem einfachen, armen, gehorsamen und liebenden Leben um des Reiches Gottes willen. Die zwei Schwestern versprachen vor 25 Jahren ein Leben in der Kongregation der Sankt Franziskusschwestern zu leben, ein Leben nach den Franziskanischen Grundsätzen. Sie alle wirkten jahrzehntelang in den verschiednen Aufgabenbereichen und trugen auch hohe Verantwortung.
Das 25-jährige Professjubiläum feierten: Schwester M. Elisabeth Hofmann, geboren in Godas, Gemeinde Kemnath, Diözese Regensburg. Sie trat 1976 in die Kongregation ein und erlernte den Beruf der Krankenschwester und arbeitete als solche nach ihrer Ordensausbildung sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich. Heute ist sie Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege und leitet die Berufsfachschule für Krankenpflege am Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen. Von 2000 bis 2006 trug sie als Generalassistentin Verantwortung für die Kongregation, seit 2002 begleitet sie die jungen Schwestern nach der offiziellen Ausbildungszeit. Ihre Qualifikation als Geistliche Begleiterin und Wortgottesdienstleiterin kann sie am Waldkrankenhaus in Erlangen einbringen.
Schwester M. Christina Schirner, geboren in Stackendorf, Gemeinde Buttenheim, Erzdiözese Bamberg. Sie trat 1978 in die Kongregation ein und ging auf die Musikschule nach Kronach. Nach ihrer Ordensausbildung erlernte sie den Beruf der Erzieherin und arbeitete als solche im Internat in Bamberg und als Kindergartenleiterin in Nürnberg. Seit 1996 ist sie für Berufungspastoral und für die Ausbildung der jungen Schwestern verantwortlich. Darüber hinaus erteilt sie Musikunterricht an der Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege in Vierzehnheiligen und begleitet die jungen Menschen, die sich als Missionare auf Zeit (MaZ`ler) in den befristeten Dienst der Mission in Peru oder Indien stellen. Sr. Christina ist ausgebildete und inzwischen gut nachgefragte Exerzitienbegleiterin.
Die Berufung zur Franziskanerschwester stellte Erzbischof Ludwig in den Mittelpunkt seiner Predigt. Die Berufung ist ein Dreiklang, so der Erzbischof. Da ist die Berufung zum Menschsein, die Berufung zum Christsein und die Berufung zum Beruf, im Dienst am Leben und im Dienst für junge Menschen. Der Dienst am Leben zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben der Schwestern. 25 Jahre sind eine lange Zeit im Leben der Schwestern, was diese Zeit gebracht hat und was sie bewirkt hat, weiß nur Gott allein. Schwester Elisabeth und Schwester Christina können auf erfüllte 25 Jahr Ordensleben zurückblicken, auf ein Leben zurückblicken indem sie viele junge Menschen ausgebildet haben und ihnen den rechten Weg zeigten. Sie haben ihren Platz und ihre Aufgabe als Gottes Werkzeug erfüllt. Für diese 25 Jahre Treue gebührt ihnen unser aller Dank, so Erzbischof Ludwig. Den Dreiklang der Berufung macht das Ordensleben sichtbar und gibt unserem Leben Sinn und Halt, deshalb ist dieser Tag heute ein Geschenk für uns alle, betonte Erzbischof Ludwig und dankte den Schwestern für die geschenkte und gelebte Berufung.
Nach der feierlichen Eucharistiefeier in der Kapelle des Diözesanhauses wurde von den Verwandten und Freunden der Franziskusschwestern das Mittagessen im Mutterhaus der Kongregation der Franziskusschwestern eingenommen.

