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Frauenwochenende vom 16.-18. Oktober 2009

Wir, das sind 4 Frauen aus der Gemeinde Wiesenthau, machten uns am Freitagnachmittag auf den Weg nach Vierzehnheiligen. Was uns dort erwartete wussten wir nicht. Wir hatten uns zu einem Frauenwochenende bei den Franziskusschwestern unter dem Motto „Das Bessere wählen“ entschieden. Trotz einiger Irrwege kamen wir rechtzeitig im Mutterhaus an und wurden sehr herzlich begrüßt und aufgenommen. Nach einem gemeinsamen Abendessen konnten wir uns, insgesamt 20 Frauen, näher kennen lernen. Schwester Stefana und Schwester Katharina führten uns ganz behutsam und liebevoll in die Kunst des meditativen Tanzens ein. Keine musste sich wegen falscher Schritte schämen; wir waren ja unter uns.
Nach einer ausgeruhten Nacht kamen wir am Samstag zum Hauptthema des Wochenendes, nämlich dem Lukasevangelium von Marta und Maria (Lk 10, 38-42). Wir haben den Text gemeinsam gelesen und uns dann in kleinen Gruppen damit auseinandergesetzt. Viele der Frauen konnten sich vor allem mit Marta identifizieren. Wir redeten darüber, wie man das Gleichgewicht zwischen „Maria“ und „Marta“ im Leben herstellen kann; vor allem durch innere Ruhe. Diese findet man z.B. beim Ausmalen von Mandalas, beim Puzzeln, Dichten, vielen anderen Spielen, und natürlich beim Tanzen. Bei einer stillen Andacht am späten Nachmittag fanden wir schließlich alle die nötige Ruhe. Am Abend in geselliger Runde haben wir gesungen und gelacht. Jede der Frauen fühlte sich heute vor allem wie Maria.
Wir merkten alle: Wir hatten das Bessere gewählt.

Nach einer ausgeruhten Nacht kamen wir am Samstag zum Hauptthema des Wochenendes, nämlich dem Lukasevangelium von Marta und Maria (Lk 10, 38-42). Wir haben den Text gemeinsam gelesen und uns dann in kleinen Gruppen damit auseinandergesetzt. Viele der Frauen konnten sich vor allem mit Marta identifizieren. Wir redeten darüber, wie man das Gleichgewicht zwischen „Maria“ und „Marta“ im Leben herstellen kann; vor allem durch innere Ruhe. Diese findet man z.B. beim Ausmalen von Mandalas, beim Puzzeln, Dichten, vielen anderen Spielen, und natürlich beim Tanzen. Bei einer stillen Andacht am späten Nachmittag fanden wir schließlich alle die nötige Ruhe. Am Abend in geselliger Runde haben wir gesungen und gelacht. Jede der Frauen fühlte sich heute vor allem wie Maria.
Wir merkten alle: Wir hatten das Bessere gewählt.

Den Sonntag haben wir mit Tanz und einem Gottesdienst nur für uns 20 Frauen begonnen. Ich habe schon Gottesdienste in Stadien erlebt mit tausenden von Menschen, aber in solch kleiner Runde noch nie. Man fühlt Jesus ganz nahe bei sich und findet Ruhe und Frieden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen mussten wir nach Hause aufbrechen, uns schweren Herzens verabschieden von Schwester Katharina und Schwester Stefana, die uns die ganze Zeit über begleitet hatten.
Wird unser Alltag nun ausgeglichener, weniger hektisch?
Wir alle sollten lernen, öfter Maria zu sein: Zuhören, die Arbeit auch mal liegen lassen, sich mit weniger zufrieden geben, manchmal wieder Kind sein, tanzen, entspannen, einfach innehalten und dabei Ruhe finden.
Oft wird es uns sicher noch schwer fallen, aber wir sind auf dem besten Weg.
Wir wählen für uns selbst in Zukunft das Bessere.


Wiesenthau, 10.11.09

Renate Kaufmann