Aktuelles

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Kreuz, schleier, Kleid und Lebensregel liegen bereit.

Postulantin Sonja bittet um Aufnahme in die Gemeinschaft.

"Zum äußeren Zeichen deiner Zugehörigkeit zu unserer Gemeinschaft erhältst du dieses Kleid, das du als Novizin zu tragen berechtigt bist."

Der erste spannende Moment: Sonja im Ordenskleid.

"Christus will in dir ein Licht sein, das sich verzehrt für alle suchenden Menschen."

"Sonja, Du wirst von jetzt an Schw. Maria Hannah heißen und unter diesem Namen in die Gemeinschaft der St. Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen aufgenommen. Unter diesem Namen wirst du künftig auch vor dem Herrn deinen Weg gehen."

Friedensgruß und Aufnahme durch die Mitschwestern.

Nach alter Tradition wünschen die Schwestern "Gnade und Beharrlichkeit".

Caminando va - Leben lebt vom Aufbruch! (Schlusslied)

Jetzt wird gefeiert...:-)

Glückwünsche der Gäste.

Und die Geschwister haben sich auch was ausgedacht :-)

Ansprache der Generaloberin Sr. Christine Köberlein.

"A guader Rot" - vom Schwäbischen übersetzt ins Fränkische und Hochdeutsche.

Eine "Survival-Kiste" mit unverzichtbaren Dingen fürs Noviziat ;-)

Noviziatsleiterin Sr. Christina, Novizin Sr. Hannah, Generaloberin Sr. Christine

Festgäste

Viel Spaß gab es beim kollektiven Geschenkeauspacken.

Es war ein wunderschöner Tag!!!

 

 

Sonja heißt jetzt "Schwester Hannah"

Noch erklingen die festlichen Osterlieder, Menschen strömen in Scharen nach Vierzehnheiligen und bei den Franziskusschwestern in Vierzehnheiligen wird wieder einmal gefeiert. Sonja Breitweg wurde eingekleidet und ins Noviziat aufgenommen. Die 26jährige Religionspädagogin aus Elchingen bei Aalen studierte zuletzt in Freiburg und kam im Herbst letzten Jahres als Postulantin nach Vierzehnheiligen. Diesen Weg ging sie ganz bewusst: sie pilgerte 15 Tage entlang des Jakobusweges. Auf der ungefähr 270 km langen Strecke wurde Sonja durch viele Begegnungen, Naturerfahrungen und Selbsterfahrungen beschenkt. (Bericht) Damit verdichtete sich ihr Wunsch, Franziskusschwester zu werden. Fünf Jahre lange begleitete sie nämlich schon der Gedanke, ins Kloster zu gehen.
Nun war es soweit. In einer einfachen aber sehr lebendigen liturgischen Feier mit Mitschwestern, Familienangehörigen und Freunden wurde Sonja ins Noviziat aufgenommen.
P. Johannes Thum OFM differenzierte in seiner Predigt zwischen nicht tragfähigen und tragfähigen Motiven. So wäre es zwar nett, wenn das Gemeinschaftsleben einladend, das kirchliche Stundengebet ansprechend und die Aufgabengebiete zeitgemäß wären, aber das trägt nicht auf Dauer. Vielmehr ist es die Frage, ob die Bewerberin bestrebt ist, Jesus immer mehr kennen zu lernen und ihr Leben ganz nach dem Evangelium auszurichten. Nur dann sei auch die Spannung von „Wunsch und Wirklichkeit“ auszuhalten, nur dann wird die Spannung zwischen „Wunsch und Wirklichkeit“ zu einer Lebensquelle.

Besonders spannend ist der Moment, wenn die junge Schwester erstmals im Ordenskleid an die Öffentlichkeit tritt. Sonja beginnt das Leben in der klösterlichen Gemeinschaft bewusst mit einem neuen Namen. Sie wählte Hannah, die biblische Frau, die ihr ganzes Leben lang auf den Erlöser gewartet hatte.

Für Sr. Hannah beginnt nun die zweijährige Ordensausbildung. Dieser liegt eine professionelle Ausbildungsordnung zugrunde. Sr. Christina Schirner ist ihr als Begleiterin an die Seite gestellt.
Viele gute Wünsche erreichten Sr. Hannah an diesem froh gestimmten Tag. Generaloberin Sr. Christine Köberlein sieht in dem Entschluss von Sr. Hannah, in der Kongregation der Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen ihren Berufungsweg gefunden zu haben, ein Hoffnungszeichen. Die jungen Menschen geben Impulse für die Zukunft der Orden. Begeisterung und Idealismus sind ungeahnte Kräfte, die über viele Schwierigkeiten hinweg helfen. Und sie dankte den anwesenden Eltern, die den Glauben in Sr. Hannah grundgelegt hätten. Ein unterhaltsames Programm ließ den Einkleidungstag zu einem unvergesslichen Tag werden.

Sr. Regina Pröls

Wie geht das "ins Kloster gehen"?