FAQs


Was macht ihnen am/im Kloster besonders viel Spaß?

Meine spontanen Antworten:
- über Gottes Kreativität zu staunen
- die geteilte Freude und der geteilte Glaube
- mein Dienst an den Menschen und zu spüren, dass sich etwas in ihnen bewegt
- Gottes Geschenke zu entdecken
- die vielen Fähigkeiten und Möglichkeiten in mir zu entdecken
- merken, dass meine Talente und Fähigkeiten gebraucht und gefördert werden
- die gemeinsamen Gebetszeiten und die Zeit zum persönlichen Gebet
- die Feste
- der Zusammenhalt und jeder Neuanfang
- die Begegnungen mit anderen Schwestern
- Fragen zum Kloster zu beantworten (es kommen oft Gruppen, Einzelpersonen oder Schulklassen auf mich zu und stellen ähnliche Fragen wie ihr)
- in der Ordensgeschichte zu stöbern und aus ihr zu lernen
- ...
Eine schwierige Frage, da sich die Antworten leicht auf ein Leben außerhalb des Klosters übertragen lassen. Allerdings zeigt das wieder, dass unser Leben gar nicht so anders ist als das der Menschen, die nicht im Kloster leben.
Ich habe diese letzte Frage, die ich sehr interessant finde, einigen Mitschwestern gestellt. Viele verbanden „Spaß haben“ mit „Freude“, bzw. „ist wertvoll für mich und ich möchte nicht darauf verzichten“. Hier ihre Antworten:
- die gemeinsamen Gebetszeiten (wurden von jeder genannt)
- wenn ich feststelle, dass ich mit einer Mitschwester auf einer Wellenlänge bin
- das Recht, mir Raum und Zeit für das Gebet zu nehmen
- beten, meditieren, Bibel lesen
- Zeit für das persönliche Gebet zu haben, Natur, spielen
- Nikolaus spielen

Jeden Tag aufs Neue entdecke ich viele Kleinigkeiten und „Großigkeiten“, die mir Spaß machen. Jeder Tag ist gefüllt von so vielem Schönen...

Noch ein Wort zum Schluss: Es gibt nicht nur Sonnenschein und Feste im Kloster. Es gibt auch Tränen, Ärger, Wut, Neid, Eifersucht, Streit, ... wie in jeder Familie. Wichtig ist, dass wir trotzdem miteinander beten, reden und uns wieder versöhnen. Leider gelingt es nicht immer – wir sind auch nur Menschen. Aber wir bemühen uns jeden Tag neu.