Dich, Maria

Maria - Hinter dem vielen Gold deiner Statuen – erkenne ich dich, du starke Frau:
Du hattest den Mut, dich für Gottes Geist zu öffnen. Du hast „Ja“ zu ihm gesagt, weil du vertrautest. So hast du uns Jesus gebracht.

Maria - In den vielen Liedern, die Generationen von Menschen für dich sangen und singen – erkenne ich dich, die von der Liebe Angetriebene, die sich Gott ganz hingab:
Du hast auch in den dunklen Stunden mit Jesus ausgehalten und warst bei ihm als viele seiner Freunde schon geflohen waren aus Angst oder aus Enttäuschung. Und über den Tod am Kreuz hinaus hast du an ihn und an seine Botschaft von der Liebe geglaubt.

Maria - In den Worten, mit denen so viele zu dir beten, in dem Gebet, das dir gehört, erkenne ich dich, die uns Nahe und Verbundene.
Wenn unser Glaube schwach wird, wenn es uns schwer fällt zu beten – dann bist du da, nimmst uns behutsam bei der Hand und gehst mit uns den Weg zu Jesus, deinem lieben Sohn.

Maria - Ich will mir dich zum Vorbild nehmen:
Mutig sein und mich öffnen für Gottes Geist, ihn zu meinen Mitmenschen tragen.
Aushalten mit Anderen, auch in schweren Stunden.
Vertrauen und Festhalten an der Liebe auch dann, wenn um mich herum Tod, Hass und Not ist.

Und wenn mein Glaube schwach wird, dann bitte ich dich: Nimm auch mich bei der Hand und begleite und behüte mich. Ja, dann zähle ich auf dich.

 

Theresa Ostertag
Präpostulantin
Login