Sich nichts aneignen

Franziskus war von Haus aus Kaufmannssohn.
Er sah in der damaligen aufkommenden Geldwirtschaft eine Gefahr
und lehnte den Gebrauch von Geld kategorisch ab.

„Wenn wir irgendwelches Eigentum besitzen würden, so müssten wir unbedingt zu unserem Schutz auch Waffen haben. Daraus entstehen aber Streitigkeiten und Zank, und dadurch wird die Liebe Gottes und des Nächsten gewöhnlich stark gehemmt. Und deshalb wollen wir in dieser Welt nichts Irdisches besitzen“ (DreiGefLeg 35).

Franziskus lehnte für seine Gemeinschaft jeden Besitz ab.
Dem „armen“ Christus wollte er folgen und auf jeden finanziellen Rückhalt verzichten.

 

Übersetzung ins Heute:

Leben in Einfachheit
Teilen der Güter
Solidarität mit den Armen

 

nach Br. Stefan Federbusch ofm