„Du wirst in das verwandelt, was Du liebst!“

Wenn ich so über das Leben des heiligen Franziskus nachdenke, dann fällt mir ein Satz ein, welcher das Leben wiederspiegelt.

„Du wirst in das verwandelt, was Du liebst!“
Das ist es doch was diesen Heiligen ausmacht. Er hat Gott so sehr geliebt, dass er Ihm immer ähnlicher wurde. Franziskus zeigte uns das in seinem Umgang mit den Armen und Kranken. Er umarmte die von Aussatz besetzten. Er gab seinen ganzen Besitz auf, um so wie seine armen Brüder leben zu können und das Wichtigste: er weiht sein Leben Gott.
Aber nicht nur Franziskus wurde durch seine liebevolle Hingabe an den Herrn mit einer großen Gnade beschenkt. Auch Mutter Teresa diente den Armen mit voller Hingabe und dies konnte sie nur, da sie Christus so sehr liebte, dass sie Ihm immer ähnlicher geworden ist. Die Liebe kann so viel bewirken. Die Liebe löst Fesseln. Franziskus ist ein Beispiel der bedingungslosen Liebe und Selbsthingabe an Gott. Gott lieben bedeutet aber nicht nur die vollkommene Hingabe, sondern in erster Linie das Gebet. Das ständige Reden mit Ihm ist wichtig, denn nur so kann ich erfahren, was Gott von mir möchte. Außerdem offenbart sich Gott durch seine Gebote in der Heiligen Schrift, die uns Wegweiser sein sollen.

Wenn ich dies alles beachte, dann schenkt auch mir Gott die Gnade, dass ich Ihn immer mehr lieben kann und dass ich Ihm dann immer ähnliche werde. Versuchen wir es doch einmal!
Zum Schluss möchte ich Ihnen noch ein Zitat von Mutter Teresa mit auf dem Weg geben, wie ich persönlich Christus lieben kann.
„Ich bete zu Christus, beten heißt Ihn lieben!“

Theresa Zenker, Präpostulantin