AKTUELL

710 Jahre Franziskusschwestern

= fast 260 000 Tage Einsatz bei Kranken, Armen, alten Menschen, in Peru und Deutschland

Mit zwölf Mitschwestern konnten wir Samstag, 29. September 2018, Jubiläum feiern. Sr. Helena dankte für 70 Professjahre und Sr. Ruth und Sr. Salesia für 65 Professjahre. Sr. Anselma, Sr. Siegeberta, Sr. Alwine, Sr. Dietlinde, Sr. Felizitas und Sr. Berthilde blickten auf 60 Professjahre zurück. Vor 50 Jahren legten Sr. Hildgard P., Sr. Gunthilde und Sr. Cordula ihre Profess ab. Ebenfalls dabei war damals Sr. Patricia. Sie feiert in Peru ihr 50jähriges Professjubiläum.

Dem Festgottesdienst stand unser Herr Erzbischof Ludwig Schick vor. In seiner Ansprache drückte er seine Bewunderung und seinen Dank für den jahrzehntelangen treuen Einsatz der Jubilarinnen aus. Er erinnerte daran, dass es ganz gleich ist, ob der Dienst Verantwortung oder im Verborgenen geschieht. Es komme darauf an, in Verbundenheit mit Gott diesen Dienst anzunehmen und zu leisten. So schlug er auch den Bogen zum Fest der Erzengel: da wo Engel sind (Gottes gute Kräfte), da ist Gott. Wo Gott ist, da sind Engel. Zu den Jubilarinnen sagte er: „Oft ward ihr Engel, oft haben euch Engel begleitet, möge Gottes gute Kraft euch auch weiterhin begleiten.“

Die Kongregationsleiterin Sr. Regina sprach ebenfalls ihren Dank auf, für alle Treue mit der die Schwestern in unserer Mitte leben. Sie erinnerte auch an die Schwestern, die damals ebenfalls Profess mit abgelegt hatten, aber die bereits heimgegangen sind oder die Kongregation verließen.

Autorin: Sr. Katharina Horn
 
Fotos: Sr. Philippa Haase

 

Folgende Schwestern feierten am 29. September 2018 ihr Jubiläum:


70 Professjahre:

  • Schw. M. Helena Schmidt, geb. in Raithenbuch, Diözese Eichstätt
    Die gelernte Krankenschwester ging als 39jährige nach Peru und wirkte dort als Kranken-schwester, als Oberin und zuletzt im Wirtschaftsbetrieb unseres Exerzitienhauses in Lima/Cieneguilla. 2008 kehrte Sr. Helena von ihrem 41-jährigen Missionseinsatz zurück und lebt im Mutterhaus in Vierzehnheiligen.


65 Professjahre:

  • Schw. M. Ruth Löbel, geb. in Dammfeld/Schlesien, Diözese Breslau.
    Die Handarbeitslehrerin reiste 1959 nach Peru aus, unterrichtete viele Jahre an der ordenseigenen Schule in Lima und war danach über 20 Jahre für das Exerzitienhaus in Lima/Cieneguilla verantwortlich. 2008 kehrte Sr. Ruth nach knapp 50 Jahren Peru-Einsatz nach Deutschland zurück. Sie lebt im Mutterhaus, hilft im Nähzimmer und übernimmt gelegentlich Übersetzungsarbeiten.
  • Schw. M. Salesia Prechtl, geb. in Döberein, Diözese Regensburg.
    Schon als 24jährige verließ Sr. Salesia die Heimat und wirkte als Missionarin in Peru. Sie übernahm Verantwortung in der Schule, als Noviziatsleiterin und als Oberin, u. a. im Waisenhaus in Huánuco. In den letzten 15 Jahren half sie in unserem Exerzitienhaus in Lima/Cieneguilla. Vor wenigen Monaten kehrte sie nach ihrem 61-jährigen Missionseinsatz nach Deutschland zurück.



60 Professjahre:

  • Schw. M. Anselma Reichenberger aus Kirmsees bei Kirchenpingarten, Diözese Regensburg
    Die gelernte Kindergärtnerin wurde 1964 nach Peru ausgesandt und wirkte in Naña/Peru. Nach zwölf Jahren kehrte sie aus gesundheitlichen Gründen nach Deutschland zurück und war in verschiedenen Niederlassungen der Kongregation eingesetzt. Wegen ihrer zunehmenden Pflegbedürftigkeit lebt Sr. Anselma seit mehreren Jahren im Pflegebereich des Mutterhauses.
  • Schw. M. Siegeberta Konrad aus Kirchlein, Erzdiözese Bamberg
    Die gelernte Krankenschwester arbeitete fast sechs Jahrzehnte im OP-Bereich des Waldkrankenhauses St. Marien in Erlangen, vor allem in der Anästhesie und im Sterilisationsbereich. Heute verbringt sie im Schwesternkonvent am Malteser-Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen ihren Lebensabend.
  • Schw. M. Berthilde Beringer aus Zapfendorf, Erzdiözese Bamberg
    Die Säuglings- und Kinderkrankenschwester wirkte als solche an verschiedenen Orten, war Oberin in Leutenbach und im Diözesanhaus Vierzehnheiligen. Zuletzt arbeitete sie als Sakristanin ehrenamtlich im Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Walburga in Bamberg. Seit zwei Jahren lebt sie im Mutterhaus in Vierzehnheiligen.
  • Schw. M. Alwine Aman aus Mitterhaselbach, Diözese Regensburg
    Die meiste Zeit arbeitete die gelernte Kinderkrankenschwester im hauswirtschaftlichen Bereich. Sie war im neu errichteten Diözesanhaus die erste Sakristanin und später dort im Speisesaal tätig. Seit 1979 lebt sie im Mutterhaus und ist im Wirtschaftsbereich tätig.
  • Schw. M. Felizitas Hagl aus Reichersdorf, Ldkr. Landshut, Erzdiözese München-Freising
    Fast drei Jahrzehnte leitete sie als Krankenschwester die sog. orthopädische Frauenstation im Waldkrankenhaus St. Marien. Seit 2002 unterstützt sie ehrenamtlich die Klinikseelsorge und übernimmt im Wohnbereich der Schwestern kleine Dienste.
  • Schw. M. Dietlinde Geyer aus Nitzlbuch bei Auerbach, Erzdiözese Bamberg
    Die gelernte Krankenschwester gehört zu den ersten Schwestern, die 1958 im neu erbauten Waldkrankenhauses St. Marien in Erlangen ihren Dienst aufnahmen. Über drei Jahrzehnte trug sie hohe Verantwortung als Leiterin im Wirtschaftsbereich und im Konvent. Bis vor kurzem engagierte sie sich in der Klinikküche und in verschiedenen hauswirtschaftlichen Bereichen des Krankenhauses. Sie ist im Ehrenamt und unterstützt tatkräftig den Schwesternkonvent.


50 Professjahre:

  • Schw. M. Hildegard Poßer, geb. in Saugendorf, Erzdiözese Bamberg
    Als Krankenschwester wirkte Sr. Hildegard über 30 Jahre in Nürnberg St. Ludwig und hatte die Leitung der Sozialstation inne. Seit 2007 lebt sie im Konvent am Malteser-Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen und leistet ehrenamtliche Dienste bei den Patienten.
  • Schw. M. Gunthilde Günthner, geb. in Kremmeldorf, Erzdiözese Bamberg
    Die gelernte Krankenschwester mit Weiterbildung zur Intensivschwester und Pflegedienst-leiterin wirkte bis 1995 im Waldkrankenhaus St. Marien und hatte viele Jahre die Leitung der Intensivstation inne. Dann war sie fast 20 Jahre Pflegedienstleiterin im Seniorenpflegezentrum Marienhospital in Erlangen. Seit 2014 trägt sie Verantwortung für den Schwesternkonvent im Mutterhaus.
  • Schw. M. Cordula Ecker, geb. in Breitenlohe, Erzdiözese Bamberg
    Die vielseitig interessierte Krankenschwester bildete sich im Laborbereich weiter und erwarb die Zusatzqualifikation zur Altentherapeutin. Nach 17jähriger Tätigkeit im Labor des Waldkrankenhauses St. Marien wechselte sie in die ambulante Krankenpflege nach Nürnberg. Dort hatte sie zwischenzeitlich die Konventleitung inne. Seit 2007 wirkt sie im Pflegezentrum St. Elisabeth am Malteser-Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen.
  • Schw. M. Patricia Gstir Schmidt, geb. in Pozuzo / Peru 
    Die Peruanerin war zur Ordens- und Berufsausbildung drei Jahre lang in Deutschland und kehrte nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester 1972 nach Peru zurück. Nach ihrem Studium war sie viele Jahre als Lehrerin tätig. Sie trug Verantwortung im Regionalrat und in der Ordensausbildung. Sie feiert ihr Professjubiläum in Peru.
Autorin: Sr. Martina Selmaier
2018-10-01 eingestellt: srk
Login