Was unser Signet bedeutet

 

Dieses Signet entstand 1990 beim hundertjährigen
Jubiläum der Kongregation der  St. Franziskusschwestern in Vierzehnheiligen durch die Künstlerin Gudrun Dorsch.
Es ist seitdem unser Zeichen.
Das Signet zeigt vier der Geschöpfe, die Franziskus in seinem Sonnengesang besingt als

„Herrin Schwester Sonne“

„Mutter Erde“

„Bruder Feuer“

„Schwester Wasser“


Die vier Geschöpfe sind in diesem Signet in eine vollkommene Einheit gebracht.


Franziskus schrieb den Sonnengesang ein Jahr vor seinem Tod (1126).
Seine Augen waren so erkrankt, dass sie das Tageslicht nicht ertragen konnten, auch nicht den Anblick des Feuers.
In dieser Situation dichtete er den Sonnengesang.
Dieses Lied entstand nicht am Anfang seiner Erkrankung, sondern am Ende seines Lebens. Er hatte den Sonnengesang zuerst gelebt und kurz vor seinem Tod fasste er in Worte, was er gelebt hatte.

 

Das T (sprich: „Tau“) ist ein Buchstabe im griechischen, bzw. der letzte Buchstabe im hebräischen Alphabet.

Bereits im Alten Testament war es Zeichen des Schutzes, des Segens und
der Auserwählung.

Franziskus liebte dieses Zeichen.
Er setzte es auf seine Briefe und Sendschreiben.
Er schenkte es zusammen mit dem Segensgebet Bruder Leo, der sich in
großer (seelischer) Bedrängnis befand.
Bruder Leo erhielt dadurch Frieden, Segen und Trost.

 

Gott segne und behüte Dich
Er zeige Dir sein Angesicht
und erbarme sich Deiner
Er wende Dir Sein Angesicht zu
und gebe Dir Frieden
Gott segne Dich, Br. Leo

 

Seit Franziskus ging das T als franziskanisches Friedenszeichen durch die Jahrhunderte. Sein Gruß, der sich mit diesem Zeichen eng verband:

Pax et bonum – Pace e bene – Frieden und Heil

Was könnten wir Menschen, die wir gerne haben, was könnten wir überhaupt unserer Zeit besseres wünschen?

Es erinnert uns auch an das Kreuz, das Zeichen unserer Erlösung durch Jesus Christus.

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